Projektaktivitäten

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Projektaktivitäten

 

Während der Laufzeit des Projekts werden folgende Aktivitäten durchgeführt:

 

Ergebnis Nr.1 (Intellectual Output): Bewertungshandbuch

 

Das Ziel ist eine Forschung in zwei Phasen (Desk-Research und Feldforschung) durchzuführen und ein Handbuch zur Prüfung nicht formaler und informeller Kompetenzen von gering qualifizierten Menschen im Gesundheits- und Pflegesektor zu entwickeln.

 

Der erste Teil der Arbeit (Desk-Research) konzentriert sich auf:

– die Gesetzgebung in den Partnerländern, die bei einem Business Start-Up im Gesundheits- und Pflegesektor von Bedeutung ist (soziale Unternehmen);

– bewährte Verfahren und Methoden zur Bewertung von Kompetenzen (Best-Practice)

– bewährte Ausbildungsprogramme für Trainer im Bereich soziales Unternehmertum in den Partnerländern, um somit die Ausbildungslücken zu schließen.

 

Die Feldforschung wird in allen Partnerländern durchgeführt und umfasst die Befragung von 15 Personen, die entweder soziale Unternehmer sind oder in der Erwachsenenbildung tätig sind. Das Ziel ist:

– die Vorschläge von Bewertungsmethoden von beruflichen Kompetenzen zu sammeln;

– Qualifikationslücken, die im Gesundheitssektor notwendig sind (Fähigkeiten, die ein Sozialunternehmer haben muss), zu identifizieren.

 

Auf der Grundlage dieser Forschung wird der zuständige Partner ein Bewertungshandbuch mit Methoden erarbeiten, um die beruflichen nicht formalen und informellen Kompetenzen von gering qualifizierten Menschen im Gesundheits- und Pflegesektor bewerten zu können. Das Handbuch wird in alle Partnersprachen übersetzt.

 

Ergebnis Nr.2 (Intellectual Output): Trainingshandbuch (Schulungsprogramm) und Pilot-Training

 

Das Ziel ist ein Schulungsprogramm für Erziehungswissenschaftler, Fachleute, Jobcoaches, öffentlich Bedienstete sowie Mitarbeiter des Dritten Sektors zu entwickeln und zu testen. Dadurch werden:

– ein Beratungsschalter errichtet (nach dem Training, siehe Ergebnis Nr. 3) um für die gering qualifizierten Menschen im Gesundheits- und Pflegesektor Informationen und Beratung über die Entwicklung von Geschäftsplänen und sozialem Unternehmertum bereit zu stellen.

 

 

– diesen Menschen Instrumente und Methoden vermittelt, die ihnen helfen werden, eigene Geschäftspläne zu entwickeln und unternehmerische Fähigkeiten zu erwerben.

 

Das Schulungsprogramm besteht aus 5 Modulen: (1) Bewertung der formellen und informellen Kompetenzen, (2) Zuordnung von Dienstleistungen zur Unterstützung der Besetzung von Arbeitsstellen im sozialen Bereich sowie Inklusion der Endempfänger im Arbeitsmarkt, (3) Gesetzgebung bezüglich sowohl auf die Arbeitnehmerrechte als auch auf das Unternehmertum, (4) grundlegende Geschäftskenntnisse, (5) Entwicklung der Geschäftspläne.

 

Das Pilot-Training wird in allen Partnerländern durchgeführt, mit der Beteiligung von 10 Personen pro Land und anhand der Methode „blended-learning“ (integriertes Lernen). Daher wird E-Learning mit persönlichem Unterrichten kombiniert. Somit wird einerseits die Teilnahme jener Personen, die aus unterschiedlich gelegenen Ortschaften kommen, erleichtert., andererseits wird dadurch auch der Austausch von Wissen ermöglicht. Das Trainingshandbuch wird in alle Partnersprachen übersetzt und auf der Projekt-Website als Download allen Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Ergebnis Nr. 3 (Intellectual Output) – Beratungsschalter (Einführung einer zentralen Anlaufstelle)

 

Das Ziel ist die Einrichtung eines Beratungsschalters (Anlaufstelle) in jedem Land, um Informationen und Beratung über die Entwicklung von Geschäftsplänen und sozialem Unternehmertum für gering qualifizierte Menschen im Gesundheits- und Pflegesektor bereit zu stellen. Diese Anlaufstellen werden durch  Erziehungswissenschaftler, Fachleute, Jobcoaches, öffentlich Bedienstete sowie Mitarbeiter des Dritten Sektors, die am Pilot Training teilgenommen haben, betreut.

 

Diese Anlaufstellen werden in den letzten drei Monaten des Projekts eingeführt. Sie werden in den Räumlichkeiten des jeweiligen Projektpartners – in den Ausbildungseinrichtungen, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Arbeitsagenturen, Jugendzentren, etc., dort, wo gering qualifizierte Menschen in der Regel nach Informationen über die Ausbildung und Beschäftigung suchen, errichtet.

Das endgültige Ziel dabei ist in jedem Partnerland 10 Geschäftspläne für gering qualifizierte Menschen im Gesundheitssektor zu entwickeln. Die Anlaufstellen werden noch mindestens 1 Jahr nach dem Projektauslauf betreut werden, um die größtmögliche Zahl der Endempfänger zu erreichen.